Wie wirkt CBD auf das Endocannabinoid-System?
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Das Endocannabinoid-System kennst du bestimmt. Dieses System reguliert das Gleichgewicht unseres Organismus – doch wie hängt es mit CBD zusammen? Wie kann CBD zu unserem allgemeinen Wohlbefinden beitragen, indem es auf das ECS einwirkt ? Schauen wir uns das gemeinsam genauer an.
Inhaltsverzeichnis
Das in den 1990er-Jahren entdeckte Endocannabinoid-System (ECS) ist ein komplexes System im menschlichen Körper. Seine Aufgabe steht im Zusammenhang mit das innere Gleichgewicht des Organismus, die als Homöostase bezeichnet wird.
Dank des Endocannabinoid-Systems kann der menschliche Körper trotz Schmerzen, Hunger oder Müdigkeit stabil bleiben.
Das Endocannabinoid-System funktioniert mithilfe von:
aus Rezeptoren CB1 und CB2, die im gesamten Körper vorkommen
aus Endocannabinoiden (oder endogenen Liganden), die an Cannabinoid-Rezeptoren binden
aus Enzymen für Synthese, Transport und Abbau.
Wie du siehst, trägt das Endocannabinoid-System zur Funktion unseres Körpers bei, indem es zahlreichen Prozesse, die für das innere Gleichgewicht wichtig sind.
Das ECS reguliert somit die grundlegenden Funktionen des menschlichen Körpers : Blutdruck, Temperatur, Blutzuckerspiegel usw., aber auch die Steuerung von Emotionen und Appetit, die Lernfähigkeit und die Regulierung von Entzündungsprozessen …
Wie könnte CBD auf das Endocannabinoid-System wirken? Sehen wir uns an, wie die Funktion der CB1- und CB2-Rezeptoren durch die Wirkung von CBD beeinflusst wird.
Cannabidiol (CBD) gehört zur großen Familie der Cannabinoide, die fast 200 Verbindungen umfasst. Cannabinoide sind Moleküle aus Hanf, auch Phytocannabinoide genannt, die auf die Cannabinoid-Rezeptoren einwirken.
Zu den bekanntesten Cannabinoiden zählen:
THC oder Tetrahydrocannabinol
CBD oder Cannabidiol
CBG oder Cannabigerol
Einige Cannabinoide wie THC binden sich direkt an die Cannabinoid-Rezeptoren.
CBD hingegen interagiert nur schwach mit den Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 und wirkt daher „indirekt“ auf den Organismus. Das erklärt, warum es den Bewusstseinszustand nicht verändert, also im Gegensatz zu THC nicht psychotrop wirkt.
Diese indirekte Wirkungsweise von CBD soll für die ihm üblicherweise zugeschriebenen Eigenschaften verantwortlich sein (entzündungshemmend, beruhigend, schmerzlindernd, einschlaffördernd …).
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